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Die menschliche Fehlentwicklung im Umgang mit den 2 wichtigsten Naturgesetzen Selbsterhaltungstrieb und Sexualtrieb- Teil II


von Edward Grossmann

Teil II

Wieso ist der Mensch so gewalttätig in seinem Wesen?

Kein Lebewesen hat in der Evolution so ein ausgeprägtes Gewaltpotential in den Genen aufgebaut wie der Mensch.

Hier möchte ich gleich die Frage stellen: Was währe, wenn
der Home Sapiens sich generell aus einem Vegetarier ent-
wickelt hätte?

Könnte es dann sein, dass wir Menschen nicht dieses
ausgeprägte Gewaltpotential in sich durch die Gene tra-
gen würden?

Raubtiere, die sich fast ausschließlich von Fleisch ernähren, haben aber nicht diese abartige Lust zum Töten und Quälen entwickelt und töten ausschließlich um Überleben zu können.
Es muss also noch andere Gründe geben, die für dieses Ge-
waltpotential beim Menschen die Ursachen sind.

Gehen wir in der Geschichte der Menschen soweit zurück,
wo sie in kleinen Gruppen sich gegenseitig halfen in einer
meist lebensbedrohlichen Welt zu überleben. Ohne sozialen Zusammenhalt in der Gruppe hätte der Mensch sicher nicht überleben können.

Ich hatte ja schon in meinem ersten Bericht zu den Natur-
gesetzen von einem Volksstamm berichtet, der bis in den
70. Ger Jahren völlig isoliert von sämtlichen Kulturen über
sicher mehr als 1000 Jahre ein Leben in Liebe und Ausge-
glichenheit lebte.

Neid, Hass, Egoismus meist die größten Triebfedern für ge-
walttätiges Verhalten kannte dieser Stamm nicht. Auffallend
war auch, dass sie im sexuellen Bereich keine abartigen
Gewaltpraktiken entwickelt hatten und somit in harmoni-
scher Liebe zueinander ihr Leben führten, was auch den
Kindern als positives Beispiel dadurch vorgelebt wurde.

Wer in einem gewaltfreien Umfeld die Jahre bis zur Ge-
schlechtsreife heranwächst, wer die Naturgesetze Selbst-
erhaltungstrieb und Sexualtrieb positiv in sein Leben als
Naturgesetz ohne Tabus und Ängste ausleben kann, der
wird sein ganzes Leben in der vorgelebten Weise der Er-
wachsenen für sich selber auch so gestalten.

Wenn diese positive Lebensform dann über tausende Jahre
von Generation zu Generation gelebt wird, sind die Erban-
lagen in den Genen für ein Leben in Liebe eher festgelegt.
Was hat also den Menschen dazu geführt, so unberechen-
bar Gewalttätig sich zu entwickeln?

Da dürfte die Tatsache, von Fleisch zum Überleben eine
sicher große Rolle spielen, da die Menschen die Tiere ja-
gen mussten, töten und als Nahrungsquelle verspeisen.

Wie human das Töten der Tiere praktiziert wurde, lässt
sich schwer eischätzen und ist sicher auch abhängig
gewesen, wie sich diese Tiere, die ja nach dem gleichen Selbsterhaltungstrieb in ihrer Todesangst sich sicher
gewährt haben.

Auffallend ist das Verhalten von Schafen, die ja schon viele
tausend Jahre von Menschen in Herden gehalten werden,
und die sich beim traditionellen Schächten meist ruhig ver-
halten und sich kaum zu Wehr setzen.

Das töten von Tieren zum Überleben des Homo Sapiens
war sicher am Anfang des Mensch werdens kein Lustritual.

Das Töten nicht nur zum Überleben fing mit den Wahnvor-
stellungen von Göttern an, die der Mensch erfand um für
Naturkatastrophen und Krankheiten eine Erklärung zu haben.

Mit dem zunehmenden "Verstand" glaubten dann die Men-
schen, dass die erfundenen Götter mit den Geschenke
der positiv gestimmt werden können. Geschenke wurden
sicher auch beim Treffen auf andere Stämme praktiziert- Geschenke sollen Vertrauen schaffen und damit Gewalt-
anwendung verhindern werden.

Nun haben natürlich die Menschen für ihre vielen erfunde-
nen Götter immer mehr Phantasie entwickelt, wie diese
Götter mit Opfergaben friedlich zum Wohl des Menschen
gestimmt werden konnten.

Es wurden also auch Tiere und Menschen den Göttern ge-
opfert und die Rituale immer grausiger, wenn man bedenkt,
dass den Opfern die Brust aufgeschnitten wurde und noch
lebend das Herz herausgerissen, das die Opfergabe an die Götter darstellte.

Auch das diese Wahnpriester das Herz verspeisten ist geschichtlich belegt.

Wir können davon überzeugt sein, dass diese Auswüchse
sicher auch mit verschiedenen Rauschmittel bei den Ritu-
alen immer grausiger sich zu einer richtigen Lust am töten
entwickelt hat.

Kannibalismus war eine weitere Variante des Wahns, in
dem man seine Feinde verspeiste, dessen Kräfte in sich
aufnahm, was noch in unseren Tagen immer wieder pas-
siert.

Als dann die Menschen der sich entwickelnden Kulturen,
auf die Idee kamen, alle Götter gegen einen alleinigen herr-
schenden Gott zu tauschen, wurde es mit der schon ab-
artigen Gewalttätigkeiten gegen andere Kulturen und ge-
gen Menschen direkt in eigenen Sippen und Kulturen nicht
besser.

Im Gegenteil: Die verschiedenen Kulturen hatten zum Teil
auch nur einen allmächtigen Gott, aber nicht den gleichen.
Hier wurden und werden auch im 21. Jahrhundert immer
noch Glaubenskriege mit größter Brutalität geführt.

Eine neue besonders abartige Irreführung durch fanatischen
Glauben sind die Selbstmörder, die sich und viele andere
unschuldige Menschen und viele Kinder, mit am Körper
geführten Sprengladungen oder ganze Fahrzeuge, in die
Luft sprengen.

Wer anscheinend nicht mehr zu verlieren hat und auch die
Ehre und der Stolz dahin ist, lässt sich wie man sieht
zu diesen Taten verführen.

Wir sehen also, dass die Erfindungen von Götter und ein-
zigen Gott in der Geschichte der Menschheit viel Elend,
Leid und grausame Abschlachtungen, sowie verbrennen
bei lebendigen Leib, das Gewaltpotential stetig gesteigert
hat.

Heute hat der Mensch mit den technischen Möglichkeiten
die Macht, den ganzen Planeten Erde in die Luft zu Spren-
gen, siehe mit einer Anzahl von Wasserstoffbomben, die
auch unsere Kostbare Luft, den Sauerstoff der Erde ver-
nichten könnte.

Der Mensch hat sich also in seiner Entwicklung zu einer
nicht mehr kontrollierbaren abartigen Bestie entwickelt und
ist für diesen Planeten das grausamste Wesen.

Da fällt mir der Spruch ein:

"Gott schuf den Menschen nach seinem Ebenbild-
nach seinem Ebenbild schuf er ihn!"


Der Mensch wurde und wird bis zum heutigen Tage für
Glaubensbekenntnissen manipuliert und entfernt sich im-
mer mehr, sein Bewusstsein auf Liebe und Harmonie mit
dem vorhandenen Verstand auszurichten.

Wir wissen nicht, ob es in den Weiten des uns bekannten
Universums einen nach unserem Wunschbild gütigen Gott
gibt, der nur das Wohl des Menschen will.

Wir können aber mit unserem Verstand unsere Welt wie sie
ist, immer mehr verstehen und erleben am eigenen Leib die
Naturgesetze, positiv wie negativ.

Mit den zwei wichtigsten Geboten:

"Was Du nicht willst, was man dir zufügt,
das füge auch keinem anderen zu!"

und

"Liebe Deinen nächsten wie dich selbst!"

können wir das Leben miteinander in Liebe zu gestalten
und dem Leben den eigentlichen Sinn geben.

Was ich bis jetzt geschrieben habe, ist sicher fast allen nichts
neues und mit dem Verstand bewusst nachvollziehbar.

Weshalb soll es deshalb nicht möglich sein, endlich mit dem
bewussten Wissen, die Gewalt, den Hass, das Elend, den Egoismus und alle negativen Erbeigenschaften mit einer un-
schlagbaren Waffe, der Liebe entgegen zu treten.

Jesus war sicher ein Mensch, der die Liebe in
Reinkultur den Menschen näher bringen wollte.


Noch nach 2000 Jahren sind Jesus Erkenntnisse mit Liebe allem Leben zu begegnen und die jedem anderen Wesen,
ob Tier oder Mensch in Würde zukommen zu lassen, ein
Vermächtnis das hoffenlich immer Bestand haben wird.

Leider hat die katholische Kirche und auch die ab gespaltete
protestantische Kirche in erster Hinsicht nur einen sehr gro-
ßen Eigennutz für Macht und finanziellen Einfluss mit Hilfe
der Person Jesus aufgebaut.

Heute steht die Menschheit eher noch mehr am Abgrund und
kann nur von dem Personenkreis, die die Macht der LIEBE
mit viel Idealismus auch mit dem Medium Internet anbieten, vielleicht die Menschheit vor einem selbst zu verantworteten Untergang bewahren.

Das wir mit dem Internet schon viele Idealisten mit Herz
und Verstand täglich finden, zeigt eine neue Zeit, die ange-
brochen ist und die den Mächten der Unterdrückung und
Ausbeutung ein immer größerer werdendes Potential ent-
gegenstellt!

Wir wollen Leben in Liebe und nicht das Leben als Knechte
und Sklaven an uns vorüber ziehen lassen, das natürlich zu
noch mehr Aggression und Gewalt führt.

Wir wollen auch erreichen, das das Angebot
an Gewaltspiele und Gewalt in jeder Form
besonders im Internet endlich von den verant-
wortlichen Politikern mit entsprechenden
Gesetzen untersagt wird.

Das sind die modernen Brutstätten für eine total ausufernde
neue Gewaltwelle der krankhaftesten Natur, mit der immer
mehr Kinder und Jugendliche nicht nur konfrontiert werden-
nein- Kinder leben was die Erwachsenen Welt ihnen als Bei-
siele zeigt natürlich nach.

Wenn ich dann lese, dass immer mehr
Jugendliche, zunehmend auch Mädchen
sich gewalttätiger entwickeln und zu einer
nicht zu unterschätzenden Gefahr für die
Gesellschaft werden, dem nur mit schärferen
und längerem Strafvollzug zu begegnen
sind, zeigt es ganz klar die Unfähigkeit der
von uns gewählten Politiker!


Der Strafvollzug in Deutschland ist zwar nicht mehr tiefstes
Mittelalter. Die Zellen sind beheizt und das Essen sicher
genießbar, was nicht für alle Gefängnisse der Welt selbst-
verständlich ist.

Die Gewalt in den Gefängnissen in Deutschland
ist deswegen nicht weniger und dient keiner
Resozialisierung- im Gegenteil!


Wer aus welchen Gründen auch immer sich schuldig
einer Straftat gemacht hat und in den Strafvollzug ge-
schickt wird, kann sich nur mit Gegengewalt vieler Straf-
täter im Gefängnis wiedersetzen- das ist doch noch
schlimmer als im Mittelalter!

So werden Dauerstraftäter mit Steuergelder gezüchtet
und das eigentliche Problem für Straftaten die unter Armut, Erniedrigung, Ausbeutung ohne Zukunftsperspektiven zu vegetieren, von vielen begangen werden, in keiner Weise
gelöst.

Die Idee der Stiftung-Volksgewerkschaft,
getragen von Detlef Paulus und meiner Person,
sowie vielen anderen Gleichgesinnten soll dazu
beitragen, dass die Bedingungen für ein harmo-
nisches Leben in Würde für alle Bürger endlich
mit Hilfe einer starken Volksgewerkschaft reali-
siert wird und die jetzige Aggression in vielen
Fällen gestoppt werden kann.


Nur wenn die Bürger sich organisieren im großen Stil, wird
es dauerhaft nicht möglich sein die unerträgliche Kluft zwi-
schen Arm und Reich von den Profitgewinnlern so gewollt
aufrecht zu halten.

Das ist auf jeden Fall die beste Möglichkeit, Gewaltfrei die
Menschenwürde, Menschenrechte und Lebensqualität zu-
rückzufordern und zu Garantieren.

Wir sind es mehr als Leid, weiterhin dieser ausufernden
Ungerechtigkeit tatenlos zu zusehen und am eigenen Leibe
die Versklavung und das Elend täglich zu spüren.

Also Schluss mit der Ausbeutung und Gewalt
jeder Art!


Ich werde zu diesem Thema Gewaltpotential noch hinwei-
sende Links zum späteren Zeitpunkt einbinden, da meine
Kapazität durch den mit Aufbau der Stiftung-Volksgewerk-
schaft auf Grenzen stößt.

Im dritten Teil meines Berichtes werde ich mich mit dem
Sexualtrieb beschäftigen.

Viele Gewaltanwendungen in abartiger Weise hängen mit
einem unterdrückten natürlichen Sexualtrieb zusammen
und ist ein sehr komplexes Thema mit vielen von Menschen
gemachten Tabus behaftet.

Diese Tabus müssen fallen und über alles offen gesprochen
werden.

Nur so kann der sexuellen Gewalt durch mehr Wissen um die Gründe begegnet werden und irgendwann vielleicht gänzlich verschwinden.
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Die Naturgesetze Teil II

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